29. Juni 2023

Steuer auf Dividenden in der Schweiz

Steuer auf Dividenden in der Schweiz: Wie Dividenden festgestellt und ausgeschüttet werden und welche Ebenen sie besteuern. Wir beraten Sie gerne.

Steuer auf Dividenden in der Schweiz

Die Steuer auf Dividenden in der Schweiz ist eine der Steuer, die von der Schweiz , den Kantonen und von den Stadtverwaltungen festgelegt werden. Die Schweiz gilt manchmal als Steueroase und zahlreiche ausländische Investoren, Unternehmer und Handelsgesellschaften wählen die Option, in der Schweiz zu investieren. Unsere Fachleute in der Firma gründen in der Schweiz können Ihnen mit gründlichen Informationen über das für Unternehmen geltende Besteuerungssystem für die Ausübung von steuerpflichtigen Aktivitäten helfen.

Dividende in der Schweiz

Nach Abschluss des Geschäftsjahres und Gewinnermittlung, sind die Aktionäre zu einer Dividenauszahlung aus dem Jahresgewinn berechtigt. Ein Teil des Nettogewinns, die Dividende, wird dann den Unternehmensktionären ausgeschütet. Die Dividende in der Schweiz wird als Festbetrag pro Anteil zugeteilt. Einige der wichtigsten Aspekte hinsichtlich der Dividenden in der Schweiz sind nachstehend genannt :

  • Obwohl normalerweise der Steuersatz für die Steuerbemessungsgrundlage zu einem 35-prozentigen Festbetrag festgelegt wird, können ausländische Unternehmen von ermässigten Steuersätzen (inkl.Steuerbefreiung) profitieren, nach Art. 9 des Abkommens Schweiz–EU über den automatischen Informationsaustausch, das der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie entspricht ;
  • Die Schweiz ist nicht EU-Mitglied, die EU-Unternehmen die steuerpflichtige Aktivitäten hier ausüben, können aber von den obengenannten Bestimmungen profitieren ;
  • Für ausländische Unternehmen mit dem Sitz in der EU, gilt die Null-Prozent Verrechnungssteuer wenn sich die Muttergesellschaft zumindest 25 Prozent des Kapitals der schweizerischen Tochtergesellschaft während mindestens zwei Jahren besitzt ;
  • Nach den Bestimmungen der von der Schweiz unterzeichneten Doppelbesteuerungsabkommen, können ausländische Unternehmen zu Verrechnungssteuern auf Dividende von Null oder 5 Prozent berechtigt sein.

Feststellung und Ermittlung von Dividenden in der Schweiz

Das Gesetz sieht vor, dass Aktiengesellschaften in der Schweiz  5 Prozent der gemeldeten Nettogewinne der allgemeinen Reserve pro Jahr zuzuweisen haben bis die gesetzlichen Kapital- und Gewinnreserven zusammen 50 Prozent des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals erreichen (Holdinggesellschaften: 20 Prozent). Ausserdem, unterliegt der Nettogewinn den anderen durch das Unternehmen festgelegten Bestimmungen. Das führt zu einer Verringerung der Steuerbemessungsgrundlage für den Dividendenbetrag.
Die Dividende wird erst dann  ermittelt wenn alle angemessenen Zuweisungen nach den geltenden Gesetzen und der Satzung der Gesellschaft durchgeführt worden sind. Der exakte Dividendenbetrag wird während der Generalversammlung der Aktionäre festgelegt ; das Verfahren wird durch das Votum der Aktionäre abgeschlossen.

Im Falle der in der Schweiz ansässigen Unternehmen, sieht die einheimische Gesetzgebung vor, dass die Unternegmensvertreter Steuerabzüge für Dividende beantragen können und zwar im Falle dass die Aktionäre eine 10 prozentige Beteiligung an dem  Grundkapital des Unternehmens besitzen. Dasselbe Recht gilt in dem Falle, dass die Unternehmensbeteiligung auf dem Aktienmarkt den Betrag von CHF 1.000.000 übersteigt. Unser Berater – Team bietet Ihnen dabei weitere Informationen hinsichtlich der Firmengründung in der Schweiz. 

Bundesverrechnungssteuer präsentiert von unseren Experten in Firma gründen in der Schweiz

Die Dividendensteuer ist Teil der Verrechnungssteuer. Das Gesetz sieht vor, dass Dividenden in der Schweiz einer 35-prozentigen Verrechnungssteuer unterliegen. Unternehmensaktionäre haben die Dividenden als Einkommenssteuer zu erklären. Die Bruttodividende stellt die Dividende vor Abzug der Verrechnungssteuer dar und die Nettodividende ist was nach Abzug der Verrechnungssteuer übrig bleibt. Der Bruttodividendenbetrag führt zur Erhöhung des steuerpflichtigen Einkommens.

Der Verwaltungsrat beantragt und die Generalversammlung beschliesst über den im Unternehmen zu verbleibenden Gewinnbetrag. Es gibt keinen festen Mindest-oder Höchstprozentsatz des Nettogewinns, das als Dividende ausgeschüttet werden kann, es kann irgendwo liegen und zwar zwischen Null und 100 Prozent. Allerdings, versuchen die Unternehmen in der Schweiz, eine Politik der gleichbleibenden Dividenden zu treiben. Das Ziel ist es, den Dividendenwert genauso wie in den vorherigen Jahren beizubehalten und zwar ohne Rücksicht auf die derzeitigen Finanzergebnisse.

Welche sind die Hauptbestimmungen hinsichtlich der Dividenden  für schweizerische Holdinggesellschaften?

Für schweizerische Unternehmen, die als Holdinggesellschaften gegründet werden, sehen die Bestimmungen betreffend die Dividendenbesteuerung vor, dass solche Unternehmen vollständige Abzüge der mit den Dividenden verbundenen Aufwendungen erhalten können. Das per 1. Januar 2020 abgeschaffte kantonale Holdingregime war anwendbar, wenn das Unternehmen mindestens zwei Drittel des Anlagevermögens als Anteile an Tochterunternehmen besitzt. Gleichzeitig, sieht die Politik hinsichtlich der Holdingsgesellschaften vor, dass zumindest zwei Drittel ihrer Einkommen den Dividenden entstammen müssen.
Nehmen Sie bitte  Kontakt mit unserem Berater-Team für Firmengründungen in der Schweiz  auf. Dabei werden sie weitere Informationen über die Dividendensteuer in der Schweiz erhalten. Unsere Vertreter können Ihnen Beratungsdienste auch für andere Steuerarten anbieten, die für einheimische Unternehmen verfügbar sind. Auch können wir den Kunden komplette Lösungen zur Firma gründen in der Schweiz bieten.